Gefahren für Wohnungskatzen

Viele Substanzen, deren Einnahme für Menschen relativ unbedenklich ist, sind für Katzen, je nach Menge, giftig oder zumindest unverträglich. Dazu zählen beispielsweise Säuren:

(Essig, Zitronensäure),
Schokolade, Kaffee, Zwiebeln,
Trauben,
Äpfel,
Aprikosen oder
Paracetamol.

Da Katzen auch Pflanzenteile aufnehmen, um sich der beim Putzen verschluckten Haare zu entledigen, viele gängige Pflanzen für die Katze aber hochgradig giftig sind, ist es notwendig, diese nicht in der Wohnung zu haben.

Dazu gehören z. B. die
Dieffenbachie,
der Efeu,
der Christusdorn,
der Weihnachtsstern,
die Amaryllis,
das Alpenveilchen,
die Begonie und verschiedene
Kaktusarten, aber auch der
Buchsbaum oder der
Oleander.
Auch das Angebot von Schalen mit Katzengras oder Zyperngras kann die naturgemäß neugierige Katze oft nicht davon abhalten, auch von anderen Pflanzen in der Wohnung zu naschen.
Unsicher aufgestellte Glasbehälter können zu einer besonderen Gefahr werden, da eine Katze eventuell das Gefäß zu Boden stürzen lässt und sich später ernste Schnittwunden zuziehen kann. Außerdem stellen Plastiktüten ein großes Risiko dar, da die Katze hineinkriecht und manchmal nicht mehr herausfindet; sie erstickt. Schließlich ist auch die Gefahr durch offen stehende Toilettendeckel, insbesondere bei jungen Katzen, nicht zu unterschätzen, da sie sich aus dieser Falle beim Hereinfallen oft nicht von allein befreien und darin ertrinken können.

Kippfenster-Syndrom

Bei dem Versuch, durch den Spalt eines angekippten Fensters zu schlüpfen, bleiben Katzen oft stecken. Durch Befreiungsversuche rutschen sie immer weiter nach unten. Die Folge sind bei einem längeren Festhängen schwere neurologische Schäden im Bereich der Hintergliedmaßen. Als Spätfolge kann es zur Ausbildung von Embolien kommen. Werden die Tiere nicht befreit, sterben sie nach stundenlangen Versuchen der Selbstbefreiung qualvoll.

Der Artikel basiert in dieser Version auf einer Übersetzung von Cat communication aus der englischsprachigen Wikipedia, Version vom 29. November 2006, 06:10. Eine Liste der Autoren ist hier verfügbar. Der Inhalt ist unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported Lizenz sowie der GNU- Lizenz für freie Dokumentation verfügbar.